Weltretter → Herausforderungen → Gier


Menschen sind oft von Natur aus gierig. Und daran ist erst einmal nichts verkehrt. Denn schon in der Steinzeit sammelten unsere Vorfahren täglich Nahrungsmittel und Dinge, die sie einfach zum Leben brauchten. Und genauso wie wir heute, horteten die Menschen damals auch alle möglichen Dinge. Denn: Je mehr Vorräte sie für den Winter oder schlechte Zeiten hatten, desto besser waren ihre Überlebenschancen.

Übertragen auf unsere Zeit bedeutet Gier allerdings nicht mehr nur das Sicherstellen unseres Überlebens. Darüber machen sich nämlich so gut wie keine Menschen mehr Gedanken, da unsere Sicherheit durch den Sozialstaat und andere Hilfsmittel gewährleistet ist.
Da nun dieser Drang nach dem Überleben wegfällt, streben die Menschen nach Dingen, die unsere heutigen Grundbedürfnisse befriedigen. Ganz unten stehen hier natürlich die schon lange fest verankernden Wünsche wie: Existenzbedürfnisse, Sicherheit und das Sozialbedürfnis. Die letzten beiden Stufen beschreiben nun noch die Anerkennung/Wertschätzung und die Selbstverwirklichung. Und genau diese beiden oberen Stufen sind oftmals der Grund für unsere Gier.

Anerkennung & Wertschätzung

Beziehen wir uns im Folgenden einmal nur auf die vorletzte Stufe der Bedürfnispyramide. Der Anerkennung und Wertschätzung. Denn genau hier passen die materiellen Güter so gut herein.
Bestimmt kennst du oder gehörst selbst zu der Gruppe von Menschen, die sich teure Designerkleidung kauft – allerdings gefälscht. Warum tut man nun so etwas oder warum gibt man allgemein viel Geld für materielle Dinge wie Autos, Kleidung, das Haus… aus? Wenn du nach dieser Frage wirklich in dich gehst und komplett ehrlich zu dir bist, wird die Antwort vermutlich lauten, weil du nach außen hin gut dastehen möchtest oder ggf. deine Freunde oder Bekannte beeindrucken möchtest. Und genau dieses Phänomen ist in Bezug auf die Gier, aber vor allem auch im Bezug auf deine Psyche sehr gefährlich. Denn was passiert, wenn wir immer mehr und mehr wollen? Ganz einfach: wie bei so vielen Dingen geht es irgendwann einfach nicht mehr weiter.

So ist es bewiesen, dass ein Jahreseinkommen von über 80.000€ das Glücksgefühl kaum noch steigert. Und ab dieser Stelle werden viele reiche Menschen dann sogar eher unglücklich, weil sie einfach keine Glücksgefühle durch das Geld bekommen.

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Dies ist übrigens auch der Grund dafür, dass einige Superstars oder Superreiche Drogen- oder Alkoholabhängig werden.





© 2019 Stephan Landsiedel